Gewinner 2026
Gewinner 2026
Prämierung der besten Zertifikate-Emittenten 2026

Peter Bösenberg
(Société Générale)
Société Générale verteidigt den Gesamtsieg – BNP Paribas siegt bei Kundenservice und Anlageprodukten, DekaBank im Primärmarkt, Vontobel beim Produktangebot, Morgan Stanley bei den Hebelprodukten, LBBW bei ESG und J.P. Morgan bei der Handelsqualität
Frankfurt am Main, 17.09.2026: Der Deutsche Zertifikatepreis, eine der renommiertesten Auszeichnungen für Emittenten von strukturierten Wertpapieren, wurde am Mittwoch, dem 16.09.2026, verliehen. Über 30 Fachjurorinnen und -juroren sowie mehr als 26.000 Privatanlegerinnen und Privatanleger bewerteten Anlage- und Hebelprodukte, Produkt- und Servicequalität, Informationsangebote, Handelsqualität und Online-Broker. In Zusammenarbeit mit den Hauptsponsoren Börse Frankfurt, Börse Stuttgart und gettex (Börse München) sowie dem Medienpartner ntv würdigt der Deutsche Zertifikatepreis einmal jährlich herausragende Leistungen von Emittenten und weiteren Marktteilnehmern.
Die Société Générale sicherte sich in diesem Jahr erneut den Gesamtsieg und überzeugte mit starken Ergebnissen in zahlreichen Kategorien, darunter Kundenmagazin, Newsletter, Mini-Futures und Faktor-Optionsscheine. Auf Rang zwei folgte BNP Paribas, die die Kategorien Kundenservice und Anlageprodukte für sich entscheiden konnte. Vontobel sicherte sich Platz drei im Gesamtranking und wurde zugleich als bester Emittent im Produktangebot ausgezeichnet.
Morgan Stanley hat die Kategorie „Bester Emittent Hebelprodukte“ gewonnen und damit ihre Dominanz aus dem Vorjahr in diesem Segment bestätigt. Besonders erfolgreich war die US-Investmentbank bei Turbo-Optionsscheinen, Discount-Optionsscheinen und klassischen Optionsscheinen. Auch die Unterkategorie Aktienprodukte entschied sie für sich.
Die DekaBank wurde als bester Primärmarktanbieter ausgezeichnet. Das Zentralinstitut der Sparkassen überzeugte in den Kategorien Kapitalschutz-Zertifikate, Express-Zertifikate und Vertriebsunterstützung. Die LBBW belegte Rang zwei und entschied die Kategorien Zinsprodukte und bonitätsabhängige Schuldverschreibungen für sich. Zudem bleibt die LBBW in der Kategorie ESG unangefochten an der Spitze. Mit ihrem umfassenden Nachhaltigkeitsansatz setzt sie erneut Maßstäbe im verantwortungsvollen Anlegen, während die DZ Bank den dritten Platz in der Kategorie Primärmarkt erreichte und die Kategorien Aktienanleihen und Discount-Zertifikate erneut für sich entscheiden konnte.
Den Sonderpreis für die beste Handelsqualität verteidigte J.P. Morgan und bestätigte damit erneut seine Stärke bei Preisstellung und Handelbarkeit. Neu im Wettbewerb waren die Unterkategorien Edelmetall-Produkte und Krypto-Produkte, die beide an Vontobel gingen. Bei den Index-Zertifikaten belegte UBS erneut den Spitzenplatz, bei den Inline-Optionsscheinen setzte sich UniCredit durch.
Im Rahmen der Preisverleihung wurden weitere Branchenauszeichnungen vergeben. Zum Finanzportal des Jahres wurde onvista gekürt. Bei den Online-Brokern sicherte sich Smartbroker den ersten Platz. Das Anlegermagazin des Jahres wurde „Börse Online“. Als Persönlichkeit des Jahres zeichnete die Jury Stefan Armbruster für seine Verdienste um die Zertifikatebranche aus.
Über den Deutschen Zertifikatepreis
Der Deutsche Zertifikatepreis würdigt jährlich herausragende Leistungen im Markt strukturierter Wertpapiere. Bewertet werden die Kategorien Kundenservice, Primärmarkt, Anlageprodukte, Produktangebot, Hebelprodukte, ESG und Handelsqualität sowie Broker und Medien. Grundlage sind Markt- und Handelsdaten, die Bewertungen zweier Fachjurys und eine Publikumsabstimmung. Durch die Auszeichnung der besten Emittenten, Produkte und Serviceangebote bietet der Preis Anlegerinnen und Anlegern eine verlässliche Orientierung bei der Auswahl geeigneter Anlageprodukte. Zugleich stärkt er die Transparenz und das Vertrauen in den Markt strukturierter Wertpapiere und fördert die Entwicklung qualitativ hochwertiger, anlegerorientierter Produkte.
Impressionen 2026

